Chapter Talks — Design Episode 39 | Klaus Busse (Head of Design Maserati)

Episode 39 August 22, 2026 00:49:11
Chapter Talks — Design Episode 39 | Klaus Busse (Head of Design Maserati)
Chapter Talks – Design
Chapter Talks — Design Episode 39 | Klaus Busse (Head of Design Maserati)

Aug 22 2026 | 00:49:11

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Show Notes

Unser heutiger Gast ist Klaus Busse, Head of Design bei Maserati und Leiter des Stellantis Design Studio. Der in Deutschland geborene Designer studierte Automotive and Transport Design an der Coventry University, begann seine Karriere bei Mercedes-Benz und arbeitete später viele Jahre für Chrysler und FCA, bevor er 2015 die Designverantwortung bei Maserati übernahm. Heute prägt er eine Marke, deren Geschichte vom Gran Turismo und einer ungewöhnlichen Verbindung aus Rennsport und italienischer Designkultur bestimmt ist. Busse selbst spricht dabei immer wieder über Emotion und Leidenschaft—und über die Freiheit, die er im italienischen Design findet, eine Marke weiterzuentwickeln, ohne ihre Vergangenheit einfach zu reproduzieren.

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Chapter Talks – Design | Episode 39 | Host Timo Schmitt | Produktion Miri Marijanovic, Nina Schaefer, Clemens Steinmüller | Musik XTMPLX - »Mind Control«

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Episode Transcript

[00:00:01] Speaker A: In Italien mit Maserati fahre ich durch Como und dann höre ich durchs Sonnendach, wie eine Großmutter ihrer Enkelin Maserati ganz passionate. In Amerika fahre ich mit Maserati an die Tankstelle und da kommt ein Typ zu mir und Wow, man, super coole Maschine. Vielleicht kann ich mir eines Tages auch mal so ein Auto leisten. Also null Neid, einfach nur Inspiration. Jetzt haben wir in Nordeuropa und in Deutschland sage ich es jetzt auch mal, weil ich bin ja in Deutschland aufgewachsen, da ist das Verhältnis mit Sportwagen ein anderes. Und auch dort kriegen wir Thumbs up mit Maserati, weil wir uns wirklich mit diesem Thema auseinander zu okay, das Auto ist potent, das hat den Trident, das hat Horsepower. Jetzt müssen wir nicht noch hier Klischeeelemente draufpacken. Und ich glaube, das ist uns sehr hoch angerechnet worden. [00:00:42] Speaker B: Willkommen bei Chapter Talks Design, ein Podcast des Chapter Magazins. Wir sprechen mit führenden Persönlichkeiten aus unterschiedlichsten Designdisziplinen, von Mobility über Industrie und Produktdesign bis hin zur Architektur. Unsere Gäste erzählen von Designphilosophien, ihren Inspirationsquellen und persönlichen Erfolgsgeschichten. Mein Name ist Timo, ich bin Schmid, ich bin Design Director bei Chapter und mein heutiger Gast ist Klaus Buße, Head of Design bei Maserati und Leiter des Stellantis Design Studio. Der in Deutschland geborene Designer studierte Automotive und Transportation Design an der Coventry University, begann seine Karriere bei Mercedes Benz und arbeitete später viele Jahre im Umfeld von Chrysler und FCA, bevor er 2015 die Designverantwortung bei Maserati übernahm. Heute prägte er eine Marke, deren Geschichte von Gran Turismo, italienischer Designkultur und einer besonderen Verbindung von sportlicher und Luxus lebt. [00:01:39] Speaker C: Tausend Dank, dass du heute hier bist. Ich freue mich wahnsinnig auf das Gespräch und auf einen kleinen Einblick in deine Arbeit, deine Karriere, deinen Werdegang und alles Weitere, was uns in der nächsten vielleicht Stunde erwartet zu hören. Herzlich willkommen, Klaus Buße. [00:01:55] Speaker A: Timo, vielen Dank für die Einladung. Freue mich sehr, hier bei dir zu sein. [00:01:58] Speaker C: Ja, wir sprechen heute viel über Autos, nehme ich mal an. Let's see, wo es sich hin entwickelt. Autos sind ein großes Thema in deinem Leben. Ich würde aber eigentlich ganz gerne von dir wissen, als du so ein Gefühl dafür bekommen hast, dass du vielleicht einen gestalterischen Berufsweg einschlägst. Wie hat sich das geäußert? Gab es da irgendein Objekt vielleicht auch, wo du gesagt hast, das interessiert mich vielleicht jenseits der Funktionalität, sondern auch in der Ästhetik und war vielleicht so ein kleiner Indikator dafür, wo es mal beruflich bei dir hingeht. [00:02:34] Speaker A: Ja, ist interessante Frage, weil sie ist nicht unbedingt einfach zu beantworten. Es gab nämlich nicht diesen einen Eureka Moment, wo ich wusste, ich will als Automobildesigner werden. Aber es gab diesen Moment, wo ich wusste, ich wollte Designer werden, weil ich habe damals, als ich Teenager war, ein Pärchen kennengelernt. Die hatten bei uns in der Stadt in der Grafikdesign Agentur. Das waren also Designer. Und das war das erste Mal, dass ich dieses Wort Design gehört habe. Und das war für mich so der Schlüssel zur Welt. Das Wort war eine Versprechung. Und in dem Moment war mir klar, ich will Designer werden. Interessanterweise habe ich das überhaupt noch nicht mit Automobildesign zusammengebracht, obwohl ich kulturell sehr schon in Autos verliebt war. Alles, was ich im Fernsehen konsumiert habe, das waren ja damals nicht, waren ja nur drei Programme, die es damals gab, aber alles, was ich geschaut hatte, hatte als Protagonist ein Fahrzeug. Das war natürlich Miami Weiß. Es war hart, aber herzlich. Das war the Fall Guy. Also es war mal irgendwo ein Auto mit dabei und und diese zwei Sachen haben sich erst später gemeinsam gefunden. Aber dieser Moment für mich war einfach das Wort Design die Versprechung, die in diesem Wort drin ist. Und ja, es war für mich einfach der Schlüssel zur Welt. Wirklich. [00:03:48] Speaker C: Wie hast du dir das konkret vorgestellt, was man da als Designer so macht und wie viel hat das mit deiner Realität heute zu tun? [00:03:57] Speaker A: Toll. Also das hat mich noch keiner gefragt. Das muss ich mir jetzt mal gerade überlegen. Ich glaube, Design waren zwei Sachen. Kreieren etwas zu erschaffen und zum anderen, es war sofort ein Thema von Welt, von international. Und das ist es tatsächlich heute. Ich kreiere mit meinem Team. Wir sind international unterwegs. Ich selber habe ja in mehreren Ländern auf verschiedenen Kontinenten gelebt und gearbeitet. Also ich glaube, man kann im Rückblick sagen, die Versprechung des Wortes ist in meinem Fall wirklich in Erfüllung gegangen. [00:04:34] Speaker C: Du hast gerade schon über deine Inspiration aus dem Fernsehen gesprochen. Als Kind oder Jugendlicher kann man sich vielleicht gar nicht so vorstellen, dass hinter so einem Auto auch ein ganzes Team steht, das sich das erdenkt. Dann nimmt man die, glaube ich, so einfach als gegeben hin, weil die natürlich auch in diesen Kontexten dieser Serien und Filme sind das ja wieso Superhelden die einfach da sind. Gab es dann auch den Moment, wo du wirklich wusstest, du willst mit Autos arbeiten oder es gibt die Möglichkeit, dass du Autodesigner werden kannst? [00:05:07] Speaker A: Ja, also in der Tat ist so mit den Autos ist was ganz Besonderes, weil die Liebe zu Autos hat sich wirklich parallel entwickelt. Und ich glaube damals, wenn du Jugendliche in meinem Alter gefragt hast, was habt ihr über dem Bett an der Wand hängen, dann war das in der Regel ein Poster, entweder vom Ferrari Testarossa oder vom Lamborghini Kuntac. In meinem Fall war es ein Lamborghini Kuntac. Ich war einfach vernarrt in das Auto und das ist ja auch, man muss mal überlegen, da ist eine Liebe, ein Desire eng zu einem Objekt, was ich mein Leben lang nie gesehen habe. Ich kannte es nur von Poster und es ist mal in einer Zigarettenwerbung tatsächlich aufgetaucht. Das hat mich fast dazu verlockt, Zigaretten zu rauchen, was ich aber dann doch nicht gemacht habe. Aber das war so ein starkes Object of Desire, obwohl ich es nie gesehen habe. Es sind noch Jahre vergangen, bis es das Auto tatsächlich mal live gesehen habe auf einer Ausstellung. Aber das ist einfach diese Wucht des automobilen Designs. Hinzu kam, dass beides, Ferrari und Lamborghini, das waren damals ja sehr wenige ikonische Designhäuser in Italien, betone Pininfarina und dahinter stecken wiederum im Fall von Kuntac ikonische Designer wie Marcello Gandini und das waren für mich, darf man das sagen, das waren für mich kreative Götter. Also deshalb auch gar nicht die Verbindung geschafft von dem meine eigene Inspiration, Designer zu werden, dass ich jemals auf diesem Level sein könnte, Automobile zu machen für italienische Sportwagen, weil das war einfach eine ganz andere Liga. Und deshalb, um auf den zweiten Teil einer Frage zurück zu kommen, fing für mich meine Designkarriere ganz mit einfachen kleinen Schritten an. Und zwar als Praktikant in der Agentur dieser Grafikdesign Agentur, von der ich am Anfang gesprochen habe und habe dort meine ersten kreativen Schritte gelernt. Das Grafikdesign, in den er Jahren hat das nichts mit dem zu tun, was wir heute machen. Da ist man in der Dunkelkammer, druckt sich noch seine eigenen Schriftsätze und klebt die dann ganz mühsam auf so ein auf so einem Plakat drauf. Es war alles wirklich manuelle Arbeit, nicht unbedingt kreativ. Dann habe ich es mit Industriedesign versucht, dann habe ich ein bisschen freie Kunstschule besucht, also es war ein sehr kurviger Weg, der in dem Moment aussah, als wenn mir so ein bisschen das Lighthouse fehlte, der Leuchtturm, auf dem ich zusteuerte. Aber im Nachhinein war es eine wundervolle Zeit, weil ich wirklich über Grafikdesign, Industriedesign, das habe ich auch in Braunschweig studiert, ein Jahr dann wie gesagt, freie Kunst an einer Schule gemacht und dann erst über Umweg bei Automobil gelandet. Aber basiert halt auf dieser Erfahrung, die anderen Aspekte von Design auch ausprobiert zu haben. [00:07:52] Speaker C: Wie waren diese Umwege? Wie bist du letztendlich beim Automobildesign dann konkret gelandet? [00:07:58] Speaker A: Ich glaube, es war einfach immer schon parallel da. Zum einen die Realität. Realität ist es nicht, sondern mein Approach, dass ich mich an Design herangewagt habe, ohne zu versuchen, gleich nach dem großen Preis zu greifen, Automobildesign und parallel aber immer diese Passion da war. Ich habe dann angefangen, Automobilmessen zu besuchen als Teenager und wo immer ich konnte, mich in diese Materie auch einzulesen über Bücher etc. Aber die eigentliche Designkarriere wirklich über das Praktikum, erst dann über die Kunstschule und dann Industriedesign. Der Schlüsselmoment war der, als ich noch auf der Kunstschule war und wir haben alles Mögliche gemacht. Wir haben Objekte gezeigt, wir haben gemalt, was man so halt macht auf einer Kunstschule. Und dann habe ich dort zwei Personen kennengelernt, mit denen ich also mental auf der gleichen Schiene unterwegs war. Und wir haben uns dann entschieden, mal nach Pforzheim zu fahren. Pforzheim ist Deutschlands wichtigste Automobildesignschule, aber hat auch Produktdesign, Fashion Design etc. Und wir haben Komm, lass uns da einfach mal runterfahren. Wir nehmen einfach mal unsere Mappe mit, unser Portfolio, was wir bisher hier so gemacht haben und schauen das mal. Gucken wir, ob wir einen Professor finden und mal seine Meinung bekommen. Dann sind wir runter, da war gerade eine Ausstellung für den Automobildesign Jahrgang des Jahres und dann war da also so ein bärtiger Mensch und der sah einfach aus wie ein Professor, weil er umrungen von Studenten. Und dann haben wir also ganz geduldig gewartet, bis wir ihn sprechen konnten. Und dann stellte sich raus, dass der gute Mensch eben kein Professor war, sondern er hat das Praktikantenstudio bei Mercedes Benz in Stuttgart geleitet. Er hat sich dann unsere Mappe angeschaut, hat gesagt, damit habt ihr keine Chance und hat dann aber auch gleichzeitig gesagt komm, wenn ihr mal wollt, dann besucht mich doch mal im Praktikantenstudio Mercedes und zeige ich euch mal, was ihr leisten müsst. Und dann haben wir das sofort gemacht. Eine Woche später waren wir in Stuttgart, haben uns das angeschaut und dieser Mensch, dem verdenke ich sehr viel, Klaus Kallenbach ist der Name, wie gesagt, damals das Praktikantenstudio bei Mercedes geleitet, A, weil er für uns da war und auch mit offenen Armen empfangen hat und uns gezeigt hat, wohin die Reise gehen kann, obwohl wir ja eigentlich aus seiner Sicht keine Chance hatten. Er hat uns dann so Beispiele gezeigt, was so seine Studenten dort machen. Das haben wir uns sehr zu Herz genommen. Wir sind zurück zur Kunstschule, haben dann die Kunstschule mehr oder weniger ignoriert, haben unser Ding dann gemacht, haben ihm dann 2, 3, 4 Wochen später noch mal Updates geschickt und dann haben wir ihn angerufen, was er denn davon hält. Er meinte, er ist immer noch nicht besonders gut, aber gut genug, dass wenn ihr wollt, ihr könnt ein Praktikum machen bei Mercedes Benz. Und dann haben wir plötzlich ein Praktikum Mercedes Benz gemacht und wie man in Englisch sagt, the rest is history. [00:10:50] Speaker C: Ja, klingt auf jeden Fall nach einer sehr epischen Geschichte. Du warst ja dann bei Mercedes Benz letztendlich, muss man vielleicht dazu sagen. Also hat es dann irgendwann doch gereicht. [00:11:01] Speaker A: Ja, auf jeden Fall. Also wir haben ja diese sechs Monate dann super intensiv genutzt und haben dann Automobildesign wirklich gelernt. Und dann gab es weitere Momente, wo wie so oft in meinem Leben einfach Moment da war, so wie zum Beispiel den Klaus Kallenbach in Pforzheim zu treffen. Ein weiterer Moment, was für mich wichtig war, dass zur gleichen Zeit, als ich mein Praktikum, mein erstes Praktikum, bevor ich überhaupt studiert habe, bei Mercedes gemacht habe, waren dort zwei andere Diplomstudenten, haben dort ihre Diplomarbeit gemacht, ein Student von Pforzheim, ein Student von Coventry in England. Und für mich, jetzt kommen wir wieder auf diese Geburtsstunde zurück, das Wort Design war für mich schon immer ein Zeichen von international, nicht deutsch. Und ich habe dann diesen englischen Studenten kennengelernt, seine Arbeit hat mich fasziniert, das ist der Eduardo Kakamo gewesen, der ist inzwischen Head of Design bei KIA, ist er, glaube ich, also hat auch seine Karriere gemacht und das hat mich inspiriert, nach England zu gehen und bin dann tatsächlich also nach Coventry gegangen und habe dann dort Automobildesign studiert. Vorher muss man dazu sagen, bevor ich nach Coventry gehen konnte, hatte ich nämlich die Anmeldefrist versäumt und musste also erstmal ein Jahr das überbrücken und bin dann erst nach Braunschweig gegangen und habe dort Industriedesign studiert. Und das Coole in Braunschweig war wieder so ein Moment, dass die einen Kurs hatten für Automobildesign, weil VW ja nebenan in Wolfsburg ist und dieser Kurs aber erst ab dem fünften Semester zugänglich ist. Bei mir hat man eine Ausnahme gemacht, weil ich ja durch mein Mercedes Praktikum durchaus zeigen konnte, dass ich schon Autos designen konnte. Konnte also diesem Kurs beitreten, obwohl ich im ersten Semester war. Und mein Mentor war damals der Klaus Bischof, der dann wiederum später der Gruppendesignchef erst von Volkswagen und dann der Gruppendesignchef von der Volkswagen Gruppe geworden ist. Also auch da wieder ein Mensch getroffen, der mich einfach unheimlich geprägt hat in dieser Zeit. Aber danach bin ich dann sofort, als ich konnte dort weg, weil auch er gesagt Hey, wenn du Automobildesigner werden willst, dann musst du zu einer Automobildesignschule gehen. Das war dann für mich Coventry und dort habe ich dann drei Jahre in England mein Studium absolviert. [00:13:12] Speaker C: Und dann ging deine Karriere ja relativ steil weiter. Also man kann sich da natürlich auch noch mal im Detail reinlesen, aber du hast sehr viele Stationen gemacht. Heute sind wir vor allem hier über deine aktuelle Arbeit bei Maserati zu sprechen. Da bist du auch schon seit über zehn Jahren, wenn man so darüber spricht, Design als Schlüssel zur Welt. Die Italiener haben ja noch mal eine ganz eigene Kultur. Italienisches Design, italienische Autos. Du hast ja schon darüber gesprochen. Das war das Poster über jedes Jungens Bett bist du letztendlich da gelandet. Wie war das vor über zehn Jahren? Hattest du da das Gefühl, du kannst dieser Marke gestalterisch überhaupt was Eigenes hinzufügen oder was hat dich da hingezogen und was hat dich da motiviert, dich einzubringen? [00:14:05] Speaker A: Es waren verschiedene Sachen. Zum einen war es ja zum einen der Lamborghini Countach, aber es war auch immer diese Marke Maserati, die mich als Teenager fasziniert hat. Und das war immer so ein bisschen im Hinterkopf. Ich bin da zwar erst, wie du gesagt hast, bei Mercedes gewesen, wo ich, würde ich mal sagen, die echte Kunst des Automobildesigns gelernt habe über zehn Jahre und bin dann von dort aus in die USA gewechselt. In den USA, denke ich, habe ich gelernt kulturelles Storytelling, weil für mich war wichtig, dass unsere Arbeit, für die ich verantwortlich war, tatsächlich amerikanischen Lifestyle, amerikanische Kultur im positiven Sinne selbstverständlich ausdrückt. Und als ich dann gebeten wurde, die Leitung für die italienischen Marken zu übernehmen, war das etwas, was für mich sofort klar war, dass ich jetzt nicht versuche, hier in Italien deutsches oder amerikanisches Design zu machen, sondern tatsächlich italienisches Design. Jetzt ist natürlich sehr leicht gesagt, es war dann doch ein bisschen schwieriger, weil natürlich kann man eine Meinung darüber haben, was ist italienisches Design? Aber ich wollte das auf ein bisschen stärkeren Sockel stellen als einfach nur meine persönliche Meinung und habe dann die Möglichkeit gehabt, mit Giorgetto Giugiaro zu sprechen. Und für die Zuhörer, die den Namen nicht kennen, das ist sicherlich, kann man sagen, der wichtigste Automobildesigner, der je gelebt hat und zum Glück auch immer noch lebt. Volkswagen, Golf, Fiat Panda, Lotus, Esprit, mehrere Maserati, den Ghibli, ER Jahre, Ghibli und so weiter, also ein Jahrhunderttalent. Und mit ihm habe ich mich dann unterhalten und ihn Was ist für ihn italienisches Design? Erschreckenderweise im ersten Moment hat er gelacht und hat gesagt, es gibt kein italienisches Design, was für mich natürlich im Moment nicht comprehensible war, aber er dann sofort angefügt Ich habe immer das Beste im Moment gemacht und letztendlich ist das italienisches Design. Italienisches Design ist alle Möglichkeiten zu nehmen, kulturell, die Werkzeuge, die wir Designer haben, aber auch Technologien, Technik, all das zu kombinieren und wirklich in dem Moment daraus das Beste zu machen, was möglich ist. Und das hat uns erlaubt, hier in Italien einige dieser unglaublich schönen Maschinen zu designen, um einfach auch noch mal schnell das Polar Opposite zu skizzieren, was das Gegenteil ist von das Beste im Moment. Wenn ich zum Beispiel auf meine Zeit bei Mercedes zurückschaue, war das ein evolutionäres Design. Wenn wir einen neuen Mercedes SL designt haben und den der Presse vorgestellt haben, dann haben wir immer alle Generationen, die vorher kamen, alle immer dazu gezeigt, um der Welt zu zeigen, das ist ein evolutionäres Design. Und wir sind auf dem Weg zur Perfection. Die Italiener, die können zehn Jahre lang in den ER Jahren die wunderschönen Skulpturen machen und merken dann, hey, sowohl Technologie als auch Society erlaubt uns nun, was Neues zu machen. Und sind wir in die ER Jahre reingekommen mit dem Wedge Design, also wo diese scharfen Kanten kommen und die Italiener überhaupt kein Problem hatten zu sagen, hey, wir haben letztes Jahr noch das schönste Auto der Welt gemacht, aber jetzt machen wir was komplett anderes, weil die Technologie es uns erlaubt. Und diese Audacity, dieser Mut, was Neues zu machen, das ist hier in Italien ganz stark verwurzelt und das ist für mich eine der Core Enabler für italienisches Design. [00:17:32] Speaker C: Das finde ich einen spannenden Gedanken, gerade im Automobildesign, wo die Prozesse ja teilweise aber auch sehr lang sind. Also ich stelle mir das auch wahnsinnig schwer vor, dieses Mindset in die Arbeit mitzunehmen. Wie schaffst du das? [00:17:46] Speaker A: Es gibt diese drei Komponenten, die für mich hier in Italien, nicht nur Italien global, aber hier in Italien spüren wir es, glaube ich, am stärksten. Es gibt drei Komponenten, die für mich Design beeinflussen. Manchmal sind es alle drei gleichzeitig, manchmal nur zwei, manchmal aber nur eine Komponente. Komponente 1 ist Technologie. Ich gebe mal ein ganz einfaches In den ER Jahren hatten unsere Autos alle diese schönen breiten Schultern und das war einfach notwendig, weil die Seitenscheiben waren flach und damit die Seitenscheibe ins Auto reinpasste, brauchte ich die Schulter, damit es in die Tür reinpasse. Anfang der ER Jahre hat man dann eine kleine, aber wichtige Innovation gemacht, indem man gebogene Seiten Seitenscheiben hat und diese gebogenen Seitenscheiben konnten dadurch in den Körper des Autos eintauchen, ohne dass ich die Schulter brauchte. Also was machen die Italiener? Hey, wir brauchen keine Schulter mehr, also machen wir wirklich diese flachen Bodys. Das war einfach ein Mut, der durch diese Technologie erlaubt wurde. Ein zweiter Aspekt, der uns treibt, ist natürlich kreative Tools. Wir haben in den ER ER Jahren haben die Designer gearbeitet wie Architekten an so einem Drafting Table, Dann kam Canson Paper, dann kam Vellum Paper, dann kam Photoshop und jetzt haben wir AI. Und dadurch, wir versuchen das natürlich zu unterdrücken, dass also ein Design nicht durch kreative Tools overpowered wird. Aber du kannst schon in die Designtrends sehen, ah OK, das Auto wurde auf Photoshop designt oder das Auto wurde noch in der Seitenansicht auf Canzone Paper designt, so wie in den ER ER Jahren in Italien. Und dann kommen wir zur dritten Komponente und die ist auch unheimlich wichtig, gerade für jemanden in meiner Position, wenn ich das Design einer Marke halt auch in die Zukunft verantworte, ist die Society. Wenn wir einfach jetzt mal Maserati wieder als Beispiel nehmen. Unsere jetzigen Fahrzeuge sind einfach ganz klar auch von dem geprägt, was wir vor fünf Jahren, gut auch schon länger, sechs Jahren, sieben Jahren einfach auch vorhergesagt haben, wohin sich die Gesellschaft entwickelt. Wir wollten Autos kreieren, mit denen ich in die Innenstadt fahren kann, was ja in Deutschland ein sehr heißes Thema ist, mit dem ich in die Innenstadt fahren kann, aber nicht people offende, also nicht negativ wahrgenommen werde, sondern als wunderschön schöne Skulptur, die einfach auch in dem Moment das Umfeld bereichert. Und da will ich noch mal auf einen ganz wichtigen Punkt kommen, der mir ganz wichtig ist. Vor wie lange ist es her? Vor drei Jahren, Da war ja die World Expo in Dubai und wir haben mit Maserati, wir haben mit den italienischen Pavillon zusammengearbeitet und das Motto des Pavillons war Beauty connects people. Und das ist für mich eine so powerful statement über das, was wir hier in Italien machen. Unser Ride of existence pretty much. Weil Italien ist ein Land, das mit Schönheit verbunden ist. Ich komme nach Italien nicht, um ein Museum zu besuchen. Ich komme nach Italien, um zu leben. Das ist das Essen, das ist die Mode, die Menschen und das ganze Land ist ja ein Museum. Wir sind ja umgeben von Schönheit. Und wenn ich jemandem Hey, ich lebe in Italien, dann lächeln die Menschen. Es gibt, glaube ich, wenige andere Länder, von denen ich sagen kö Hey, ich lebe in Land XY. Die Leute würden sich genauso freuen, als wenn ich sage, ich lebe in Italien. Und das ist einfach unsere Rolle, die wir spielen. Und das ist etwas, was wir auch als Marke verkörpern, dass wir also auch Produkte gestalten, die die Leute zusammenbringt über ihre Schönheit. [00:21:09] Speaker C: Das ist ja tatsächlich ein Zitat, das mir von dir auch hängen geblieben ist. Du hast im Interview mal gesagt, du hältst Italien für eines der stärksten Brands überhaupt. Das ist mir wirklich hängen geblieben, weil ich das so. Also ist natürlich auch natürlich auch super witzig, aber es stimmt einfach. Und was du gerade beschreibst, wenn mir jemand sagt, wir leben in Italien, denkt mir so wow, ja, Jackpot. Also du lebst und arbeitest in Italien. Wie toll. [00:21:36] Speaker A: Das können wir gerne mal drauf reinhaken, weil ich denke, der tat, dass Italien die stärkste Marke ist. Es ist nicht Trademark. Wobei die Italiener schon sehr genau darauf aufpassen, wer benutzt Made in Italy und wie wird das eingesetzt? Da gibt es also im italienischen Ministerium GOP Italy. [00:21:51] Speaker C: Ja, genau, der Parmesan. [00:21:54] Speaker A: Ich möchte mal einen guten Freund von mir zitieren, Ted, der hat ein lieber Mensch, der hat eine Agentur in Mailand. Der hat ein Buch gemacht für Acqua di Parma. Aqua di Parma ist auch eine Marke, mit der wir als Maserati zusammenarbeiten. Und er hat geschrieben hoffentlich kriege ich es jetzt richtig hin, ich mache es in Englisch, weil so hat er es geschrieben everyone who wakes up under the Italian sun has the right to a beautiful day. Und das ist für mich so ein wunderschönes Statement. Und wie gesagt, ich denke mal, wenn wir ein Maserati designen oder ich habe auch vorher die Designleitung gehabt für Fiat, als wir den jetzigen elektrischen Fiat 500 gemacht haben, das war unter meinen der Leitung auch. Da war natürlich Wie können wir etwas kreieren, was die Leute lächeln lässt und was die Leute einfach positiv empfinden lässt. [00:22:43] Speaker C: Und wie schafft ihr es, diese Werte in so ein hochtechnologisches, auch in Produkt, das sind ja, was ihr designt, sind ja auch wirklich Supersportwagen, die strotzen ja vor Technologie, vor Innovation. Wie schafft ihr das, diese Werte da einfließen zu lassen? [00:23:00] Speaker A: Also wenn man sich Maserati in der Vergangenheit anschaut und wir sind ja schon seit 1914 eine Mark, aber erst seit 1947 machen wir Straßenautos. Aber in dieser ganzen Zeit, wenn man sich diese verschiedenen Autos anschaut, dann kann man noch mal zurückkommen auf was ich ursprünglich sagte, dass wir also immer den Mut gehabt haben, alle 10, 15, 20 Jahre uns radikal zu verändern und basierend auf Society und Technologie was Neues zu gestalten, gestalten. Aber trotzdem kann man across dieser Chapters sieht man Sachen, die einfach kommen sind, egal ob ein Maserati die eleganten er sind oder die Audacious er oder die Brutalist er. Der erste Eindruck eines Maseratis ist erstmal die Proportionen. Die Proportionen sind nicht gestaltet vom Designer. Wir reden jetzt nicht davon, ob ich jetzt eine C Säule um 5 cm vor oder zurück bewege, sondern die Proportionen sind das, was du sagst, die sind über die Performance getrieben. Das ist das, was die Ingenieure entwickeln, damit das Auto einfach fantastisch performt auf der Straße. Das ist der erste Punkt. Dann der zweite Punkt ist dann das Thema Provenance, dass man also den Autos ansieht, italienisch. Also das ist immer dieses effortless, dieses so eine Linie einfach mal dahin gezeichnet und eine ganz einfache, simple Linie, aber mit Charakter. Und das macht unser Design immer sehr, sehr effortless Italian. Und dann haben wir natürlich das Thema Presence, dass unsere Autos immer, obwohl der Body eigentlich immer clean war und sehr elegant war, aber die Gesichter unserer Autos immer so ein bisschen Intent hatten. Attitude kann man sagen, wo man zeigt, hey, I'm carrying a big stick, weil das Auto trägt den Tridente und der Tridente Unser Logo, der Dreizack, ist für mich das, ich meine, ich bin jetzt ein bisschen befangen, aber ist das coolste Logo in der Autoindustrie. Das ist die Waffe eines mythischen Gottes, das ist der Speer von Neptun. Und dem müssen wir gerecht werden, wenn das Fahrzeug dieses tolle Logo an der [00:24:56] Speaker C: Front heute, das ist ja auch ein großes Thema bei eurer Marke, dieses dieses Selbstbewusstsein und wie äußert sich das? Also ein Dreizack ist ja auch auf eine Art und Weise eine Waffe. Wie geht es zusammen? [00:25:12] Speaker A: Ich fahre ja privat auch in Maserati und von allen Autos, die ich besessen habe, fahre ich den Maserati. Sagt man denn most self confident? Da musst du nicht an der Ampel stehen und jetzt irgendwie ein Rennen versuchen zu gewinnen, sondern dieser Dreizack strahlt so viel Selbstbewusstsein aus, dass ich das Auto wirklich genießen kann. Und ich muss mich da jetzt nicht beweisen über irgendwas Verrücktes im Straßenverkehr. Auf der anderen Seite hat das Fahrzeug natürlich diese Potenz. Und wenn ich dann unterwegs bin hier in einen dieser vielen alpinen Pässe, die wir hier um Turin herum haben, oder ich fahre an die See, sorry, doch an die See, auch ans Mittelmeer, ist ja nur eine Stunde, dreiviertel. Ich kann in die Weinregion von hier fahren, Barolo eineinhalb Stunden, ich fahre in den Lago Maggiore eineinhalb Stunden. Also es gibt unheimlich viele schöne Orte, wo ich mit dem Maserati hinfahren kann. Und viele dieser Orte haben wunderschöne kurvige Straßen. Und da zeigt es, was das Auto kann, dass es halt nicht nur schön ist, sondern es auch performen kann. Und diese Kombination ist das, was ja unsere Autos auch so einzigartig macht, dieses Thema Gran Turismo, dass ich also diese Long Distance Comfort habe, aber halt auch die Fahrt wirklich genießen kann. Und das muss ich nicht über Klischeeelemente zeigen, um präzise auf deine Frage zu antworten. Es gibt heute sehr viele Fahrzeuge im Straßenverkehr, die haben Fake Exhaust Pipes und das ist etwas, verstehe ich nicht, warum mache ich ein Fake Exhaust Pipe? Und dann gibt es noch ein anderes Thema, muss ich vielleicht erklären, was es ist, Fake Intercooler. Und zwar haben Sportwagen vorne einmal den normalen Kühlergrill und dann haben sie links und rechts unter den Leuchten noch mal so große schwarze Öffnungen. Das nennen wir Intercooler, das kommt aus den Sportwagen, also auch Maserati. Wir brauchen diese Intercooler, um unsere Motoren zu kühlen, weil das High Horsepower Motoren sind. Aber für viele Hersteller ist es ein Klischeeelement geworden. Und da gibt es also wirklich unendlich viele Autos im Markt, die also diese großen grafischen Öffnungen haben, aber einfach komplett mit Plastik verschlossen sind. Also das ist für mich Klischee Design und das ist etwas, was wir nicht machen. Und auch als Beispiel der MC oder MC Pura, unser Supersportwagen, das Fahrzeug hätte uns jeder verziehen, wenn wir die Lufteinlässe noch aggressiver gemacht hätten, wenn wir da Flügel draufgepackt hätten. Und gerade als Gegenpol haben wir uns so positioniert, dass wir gesagt haben, nein, wir designen das Auto so, dass das Auto selber der Flügel ist. Die ganzen Flächen, die ganzen Sektionen auf dem Auto sind aerodynamisch so fein getunt, dass das Auto keinen Flügel braucht. Und wir haben dann noch unheimlich hart dran gearbeitet, um die Lufteinlässe so minimal wie möglich zu halten. Und das kreiert halt genau diesen Effekt. Kommen wir nochmal auf das Thema der Supersportwagen in der Stadt zurück. Wenn ich mit einem MC in die Stadt fahre, dann freuen sich die Menschen und wir bekommen unheimlich viel Thumbs up und ein Lächeln, weil es einfach eine Skulptur ist und halt nicht diese falsche Klischee Elemente hat, die leider viele andere Hersteller benutzen. [00:28:12] Speaker C: Das klingt ja tatsächlich aber auch so ein bisschen nach einem Bruch mit der Erwartungshaltung. Also natürlich erwartet man auch immer so schneller, besser, weiter, fetter, protziger. Also das ist ja auch ein bisschen eine Erwartungshaltung, die man vielleicht hat als Fan. Es gibt ja auch einen Markt, der gewisse Ansprüche stellt. Wie gehst du damit um? Also wie weit traust du dich da aus dem Fenster zu lehnen? Vertraust du da immer, dass so eine Fanbase auch mitwächst oder wie geht ihr damit um? [00:28:45] Speaker A: Sehr gute Frage. Also ich sehe unsere Autos wie eine unbemalte Leinwand, ein Canvas, weil das Design ist so clean. Wenn ich dann hingehe und sage, okay, ich möchte jetzt was hinzufügen, dann ist da sehr viel Potenzial noch drin. Und das haben wir auch selber ja intern gemacht. Wir haben den MC-20 damals genommen, unseren Supersportwagen. Der wurde von einem super relevanten Magazin in Großbritannien, Evo Magazine, zum Supersport Sportwagen des Jahres gekürt. Und das ist schon so der Oscar der Sportwagen. Und daraufhin haben wir halt auch das Selbstbewusstsein genommen, gesagt, das Auto hat so viel Potenzial, lass uns doch damit in den Motorsport gehen. Und wir sind damit dem MC in den GT Motorsport gegangen und haben dann gleich unsere erste Saison gewonnen. Also das Auto hat wirklich auch bewiesen, dass es, dass es ein toller Sportwagen ist. Und dann haben wir wiederum gesagt als dann den ultimativen Step Hey, das sind wir im GT, wir sind Champion, lass uns doch die GT W Version dem Kunden wiederum zugänglich machen. Und es ist natürlich ein GT Rennwagen, hat die Flügel, hat größere Lufteinlässe, weil halt dort noch mal mehr Motorleistung rausgeholt wird und ich natürlich noch mehr Downforce brauche. Und darauf haben wir dann halt unseren GT Stradale gemacht und der ist also auf dem MC und dann den Nachfolger, dem MC Pura aufgebaut. Der hat dann diese Flügel, aber der hat die ganz bewusst, um noch mal die Performance nach oben zu schrauben und das steht dem Auto unheimlich gut und da bin ich auch stolz drauf. Das Auto sieht toll aus mit diesen Accessories, aber was ich besonders stolz drauf bin, ist, dass wir es als zweiten Step gemacht haben, um das Base Auto noch mal weiter zu schärfen und noch mal more on track zu machen. Und das ist für mich absolut OK, dieser Schritt. Ich mag es halt nur nicht, wenn man Löcher macht, wo sie nicht gebraucht werden oder Flügel macht, wo sie nicht gebraucht werden. Aber wenn sie einen Sinn haben, dann setzen wir sie selbstverständlich ein. [00:30:39] Speaker C: Würdest du sagen, da liegt für dich der Unterschied so zwischen dem Reagieren auf aktuelle Marktbedingungen oder Verfolgen von Trends, wenn es eine Funktion hat und was beiträgt, dann ist es was, was man diskutieren kann? Oder sagst du manchmal ist es auch vielleicht schön, wenn man so einen Trend mitbekommt, da sich auch mal so erst mal so ein bisschen naiv drauf einzulassen und zu gucken, wo kann der mit einfließen? [00:31:04] Speaker A: Ja, ich glaube aber, dass wir den Trend, dass wir On Trend sehen und den Trend erkannt haben und ich möchte mal darauf zurückkommen, was ich vorher gesagt habe. Wenn wir ein neues Fahrzeug designen, dann gibt es viele Fra, die ich mir selber und dann natürlich auch dem Vorstand beantworten mö Welche Relevanz hat das Fahrzeug für die Marke, aber welche Relevanz hat das Fahrzeug im Markt und wohin will sich die Marke entwickeln? Und als wir die momentane Generation an Fahrzeugen entwickelt haben den Maserati Gran Turismo, den Maserati Grecale, den Maserati MC Pura, haben wir uns schon mit diesem Thema auseinandergesetzt. Wie wird der Sportwagen oder unsere Marken Sportwagen generell sozial empfunden? Und da gibt es natürlich Riesenunterschiede. In Italien mit Maserati fahren fahre ich durch Como und dann höre ich durch Sonnendach, wie eine Großmutter ihrer Enkelin zuschreit Maserati ganz passionate. In Amerika fahre ich mit Maserati an die Tankstelle und da kommt ein Typ zu mir und Wow, man, super coole Maschine. Vielleicht kann ich mir eines Tages auch mal so ein Auto leisten. Also null Neid, einfach nur Inspiration. Jetzt haben wir in Nordeuropa und in Deutschland sage ich es jetzt auch mal, weil ich bin ja in Deutschland aufgewachsen, da ist das Verhältnis mit Sportwagen ein anderes. Und auch dort kriegen wir Thumbs up mit Maserati, weil wir uns wirklich mit diesem Thema auseinandergesetzt haben, zu sagen, okay, das das Auto ist potent, das hat den Trident, das hat Horsepower. Jetzt müssen wir nicht noch hier Klischeeelemente draufpacken. Und ich glaube, das ist uns sehr hoch angerechnet worden. [00:32:32] Speaker C: Bei euch spielt natürlich auch das Thema Zeitlosigkeit immer eine große Rolle. Du hast ja mal ganz schön beschrieben und das stelle ich mir auch wieder tatsächlich auch als natürlich eine riesen Verantwortung vor, dass wenn ihr ein Fahrzeug designt, ihr natürlich auf eine Art und Weise schon wisst, der Anspruch ist, dass das ikonisches Sammlerstück wird. Wie wann entscheidet sich der Moment, ob das wirklich aufgeht, diese Strategie der Zeitlosigkeit? [00:33:03] Speaker A: Ja, mit der Zeitlosigkeit, Timo, das ist das, was du gerade beschreibst, ist sicherlich die Nummer 1 Herausforderung in meinem Job, weil wenn man Chefdesigner einer Marke wie Maserati ist, dann hast du halt, da vertrittst du diese Verantwortung, um eins klarzustellen, Alle die Fahrzeuge, über die wir sprechen, werden als Team designt. Es gibt kein Fahrzeug, die von einer Person designt werden. Leider wird das oft in den Medien so ein bisschen vereinfacht, aber das will ich einfach klarstellen, dass es immer Teamarbeit ist. Aber natürlich letztendlich trage ich die Verantwortung und wenn ein Maserati gelauncht wird, dann schaut die ganze Welt hin. Und das ist natürlich dann schon eine echte Verantwortung, aber mehr pragmatisch. Inzwischen ist ja auch ein Zeichen meines Alters, glaube ich, werde ich eingeladen, um bei Concours d' Élégance um die Welt herum in der Jury mit dabei zu sein und das tolle Events hier in Europa, Chantilly zum Beispiel in Frankreich, aber auch hier in Schweiz, St. Moritz und so weiter. Und natürlich für mich, glaube ich, der wichtigste Concours d' élégance der Welt. In Pebble Beach. Auch dort bin ich jetzt, glaube ich, seit drei Jahren schon in der Jury. Und das Relevante, warum ich das jetzt nenne, ist jetzt nicht einfach nur so ein Humble Break oder ein Flex, sondern es ist unheimlich wichtig für meinen Job, weil wenn ich als Jury agiere, kann ich auf so einem Concours d' Élagance wirklich mich in diese Perspektive reinversetzen. Was macht diese Autos ikonisch und episch? Und zwar nicht nur meine Meinung, sondern auch in der Diskussion mit meinen Jury Kollegen. Was hat das Zeug zum Gewinner von Concours d' Élégance oder zum Klassengewinner zu werden? Warum, Wonach schauen wir? Und das hat mich noch mal so richtig auf ein anderes Level gehoben, seit ich diese Juryaufgaben mache, seit ich jetzt ungefähr, ich glaube seit fünf Jahren bin ich in verschiedenen Jurys drin. Das hat noch mal ein ganz anderes Level für mich eine Perspektive aufgemacht, wie ich an dieses Thema Zeitlosigkeit und ikonisches Design herangehe. [00:35:03] Speaker C: Du hast ja gerade gesagt, Zeitlosigkeit entscheidet sich mit der Zeit. Es geht in eurem Beruf und in deinem Beruf natürlich auch sehr viel um das Thema Zukunft. Wir jetzt als Außenstehende, als Beobachter, vielleicht potenzielle Kunden, Sammler und so weiter, haben diese Zukunft oft noch nicht so klar vor Augen wie ihr. Kannst du trotzdem vielleicht so eine gestalterische Richtung andeuten, in die es bei Masera vielleicht in Zukunft gehen könnte? [00:35:31] Speaker A: Ich möchte jetzt nicht über Maserati sprechen, aber ich kann vielleicht so ein paar generelle Gedanken äußern. Und wenn ich über Zukunft rede, rede ich jetzt nicht über 2027, sondern ich sage jetzt mal 2035, 36 in 10 Jahren, da wird es immer kritisch, weil wir haben ja auch früher mal gedacht, Autos könnten schon längst fliegen. Also insofern muss man da vorsichtig sein mit Predictions. Aber wenn man mal das Thema selbstfahrende Autos nimmt, zum einen ist es, glaube ich, too much of a hype, Wenn man guckt, wie viele Autos einfach heute nicht mal adaptive Cruise Control nutzen, sind wir noch sehr lange davon entfernt, dass wirklich alle Autos selbstfahrend sind. Aber wenn wir jemals in dieses Thema reinkommen, vielleicht in anderen Ländern, bevor wir es in Deutschland haben, dass also sehr viele Autos selbstfahrend unterwegs sein werden, dann wird sich die Gestaltung des Fahrzeugs noch mal dramatisch ändern, weil ich brauche zum Beispiel, der Kühlergrill geht ja schon weg, weil das Auto wahrscheinlich dann elektrisch ist. Ich brauche also den Kühlergrill nicht. Und dann brauche ich aber auch keine Scheinwerfer mehr, weil die Scheinwerfer sind ja für den Fahrer da, damit der Fahrer sieht, wo es hingeht. Wenn ich ein selbstfahrendes Auto habe, brauche ich keine Scheinwerfer. Da werde ich einfach nur noch Positionsleuchten haben, wie beim Flugzeug. Ich werde sicherlich Bildschirme haben, die mit anderen Verkehrsteilnehmern kommunizieren. Ich muss ja auch dem Pedestrian, dem Fußgänger signalisieren, hey, ich habe dich gesehen, du kannst jetzt vor mir sicher über die Straße gehen. Ich glaube, da werden wir sicherlich Lösungen finden. Es gibt ja auch in China schon jetzt, wenn ich selbstfahrend unterwegs bin, dann schalten sich alle Fahrzeugbeleuchtungen in blau, damit der Verkehr um mich herum weiß, hey, da ist blaues Licht, da sitzt keiner gerade am Steuer, da ist jetzt der Computer am Fahren und da wird sich sicherlich noch mal was ändern. Aber ich glaube, ästhetisch wird dort auch noch mal sich eine größere Lücke auftun zwischen dem, was ich vielleicht als Premium Produkt beschreiben würde und als Luxusprodukt. Ein Premium Produkt ist sowas wie ein Apple iPhone Premium Produkt entscheidet sich dadurch, dass es das beste Versuch, beste Qualität, beste Performance. Aber wenn ich jetzt, wenn du jetzt, Timo, wenn du dir die Augen zumachst und ich sage Apple iPhone, dann hast du kein Kopfkino, dann siehst du dein Telefon und denkst vielleicht an Termin oder sowas. Oder Hast du das iPhone 17, ist dein Telefon orange oder nicht? Aber dann hört es schon mit den Emotionen auf. Da geht es wirklich nur um Präzision. Aber gleichzeitig muss man sagen, dass das iPhone sicherlich das beste oder eines der besten Smartphones ist, die draußen die, die es im Markt gibt. Dann habe ich aber die Luxuswelt. Und da würde ich jetzt sagen, wenn ich jetzt sage, Timo, oder liebe Zuhörer, macht mal die Augen zu und ich sage das Wort Maserati, dann seht ihr euch wahrscheinlich in einem Traum in der Toskana oder in der Malfiküste oder Highway Number One und da kommt Kopfkino Das ist für mich erstmal so generell, um einfach zu erklären, was für mich der Unterschied zwischen Premium und Luxus Luxus ist auf Premium aufgebaut. Unsere Produkte müssen natürlich auch top performen, top Qualität haben, aber da gibt es noch mal diesen extra Level der Emotionen, des Traumes und ich glaube, ein großer Teil des Marktes wird immer im Premium Segment bleiben. Und weil Premium sich ja über Perfektion definieren wird, wird wahrscheinlich im Automobil etwas Ähnliches passieren, wie es mit Smartphones passiert. Wenn ich mir ein Huawei Phone, ein Samsung Phone und ein Apple Phone nebeneinander auf den Tisch lege, dann unterscheiden die sich nur noch von der Gestaltung der Kameras. Jetzt gibt es ein paar Telefone, die kann ich klappen und falten, andere noch nicht, aber die Screengrösse hat sich ist alles so ein Template Design geworden. Und wenn wir zu selbstfahrenden Autos kommen, wo Space dominiert, wo Cabin Space dominieren wird, werden wir sicherlich auf ein Template Design kommen, dass die Autos sich von der Silhouette her sehr viel ähnlicher werden. Und da spielen wir mit Marken wie Maserati, aber auch andere Marken in diesem Luxussegment, in diesem emotionalen Segment unterwegs sind, spielen wir natürlich eine ganz andere Rolle, weil wir werden nicht, wir werden nach außen hin des Fahrzeugs, werden wir nicht Platz signalisieren oder Space signalisieren, wir werden Mechanics signalisieren, wir werden im Emotionen signalisieren. Und ich glaube, das ist ein Thema, was uns in den nächsten zehn Jahren sicherlich, wie sagt man auf Deutsch, Will occupy our mind beschäftigen wird. Beschäftigen, genau. [00:39:40] Speaker C: Neben Maserati leitest du ja auch das Stellantis Design Studio. Da habt ihr auch viele Projekte aus dem Bereich Air Travel, wenn man das so nennt. Air Travel, ja, Transportation Design für die Luft. Genau. Also insofern sitzt du ja eigentlich jetzt schon an der Schnittstelle, die in Zukunft vielleicht viel größer noch wird. Also wie macht sich das vielleicht jetzt schon bemerkbar? [00:40:07] Speaker A: Vielleicht erst nochmal zur Clarification. Stellantis Design Studio. Stellantis Design Studio kann man ganz einfach portrayen, was es ist. Wir machen alles außer Autos. Wir bieten also das komplette Umfeld an. Wir machen in der Tat, wir haben also echte Flug also ganze Flugzeuge schon designt, also die Außenhaut des Flugzeugdesigns, die Shapes eines Flugzeugs. Das Flugzeug wird, glaube ich, in zwei Jahren in Produktion gehen. Wir haben auch schon Helikopter Design, wir haben Boote designt, wir haben Interior Cabins designt, wir haben für Companies Business Class designt aber auch für private VVIPs haben wir Customize Cabin Experiences gestaltet. Wir haben aber auch Möbel gemacht, Fahrräder. Genau, wir haben aber auch Möbel gemacht. Wir haben letztes Jahr, die letzten zwei Jahre mit Warner Brothers zusammengearbeitet. Zuerst eine Kollektion gemacht für the Joker und dann im letzten Jahr für Superman. Für den Movie haben wir gearbeitet. Also eine unheimliche 360 Bandbreite, die wir dort unseren Kunden anbieten. Und was dort besonders faszinierend ist an dieser Möglichkeit ist, dass Kunden zu uns kommen, die Hey, ich wollte schon immer mal wissen, wie würde Maserati mein Produkt designen und dann können wir das machen. Das wird dann natürlich nicht unbedingt als Maserati Produkt gelabelt, weil dazu müsste ich das okay, unsere CEOs einholen und das müsste dann in unser Brand Universe passen. Aber was wir machen können, wir haben pragmatisches Beispiel, wir haben schon Für wie gesagt VVIPs, wir haben schon deren Private Jet Cabins designt, aber das ist dann nicht Maserati gelabelt, aber von Maserati Team dann gemacht. Und das ist so, da ist dann Stellantis Design Studio die Storefront, aber wir haben Access zu allen Marken des Stellantis Universums. Das Gleiche gilt für Jeep, Fiat etc. Und die andere Sache, die wir auch schon erlebt haben, ist, dass Leute gekommen sind und sagen, ich wollte schon immer mal wissen, wie Klaus Buße über das Problem denkt Und jetzt kann Klaus Buße jetzt normalerweise Ich habe nicht meine eigene Designer, aber ich kann natürlich mit meinem Team Cellantis Design Studio an das Thema rangehen. Und so ist zum Beispiel auch die Kollaboration mit Warner Brothers entstanden, wo wir im Rahmen der Mailänder Möbelmesse mit Vertretern von Warner Brothers einfach mal so an einem netten Abend philosophiert haben, was wäre denn? Und dann hat man mir letztendlich die Frage gestellt, Hey, wenn du eine Kollektion für uns machen könntest, welche würdest du denn gerne machen? Und ich hab dann einfach naiv gefragt, was ist der nächste Film, der rauskommt? Und das war dann halt sechs Monate vor the Joker. Und da habe ich gesagt, komm, dann lass mich doch the Joker mal probieren. Und da haben wir tatsächlich mit meinem Team in Paris, das ist unser Headquarter fürs Lantis Design Studio, haben wir dann eine Collection gemacht für the Joker. Und das sind halt dann ganz besondere Momente, weil die Welt, die kreative Welt der Speed, the Excitement eine ganz andere Erfahrung ist, als wenn man natürlich im Automobil unterwegs ist, wo die Prozesse. Eine Automobile ist so komplex, da braucht man halt drei bis vier Jahre anstatt drei bis vier Wochen halt. [00:43:08] Speaker C: Was ist da am Ende bei rausgekommen? Waren das tatsächlich Objekte, die man im Film gesehen hat oder war das Merchandise? [00:43:16] Speaker A: Wir haben das mit einer italienischen Möbelfirma gemacht, Form Italia. Die kommen aus Florenz, die machen Luxusmöbel und die haben das dann realisiert und das kommt jetzt, glaube ich, in den Markt, oder? Ist ja, also gezeigt wurden die Objekte schon. Es hat sogar sogar einen Designpreis gewonnen. Wir haben also für den Joker, den Joker Throne haben wir es genannt, so ein Chair designt und es hat tatsächlich auch einen Designpreis gewonnen. Also es gibt eine ganze Kollektion und die wird von Form Italia hergestellt und vertrieben. Bei Superman war es dann so, dass man gesagt Hey, das mit Joker hat so gut gefallen, dass dann also selbst das Studio direkt auf uns aufmerksam wurde und ich dann direkt mit Beth Mikkel gearbeitet habe. Das ist die Production Designerin von Superman Movie. Die arbeitet also direkt mit dem Director des Movies und mit Produzenten. Die hat vorher auch Guardians of the Galaxy gemacht, super coole Science Fiction Saga und mit der habe ich dann direkt zusammengearbeitet und wir haben da so einen Chair gemacht für Lex Luthor, dem Villen. Und da hat es mir auch wiederum sehr geholfen, meine Zeit anzuwenden, dass ich zehn Jahre in den USA war und ich konnte einfach auch noch mal so über den über diesen Chair ausdrücken, was für mich so American Design ist. Und wir haben dann also dieses eine Piece gemacht und es ist dann tatsächlich auch nach Los Angeles geflogen worden und wurde auf der Premiere von dem Superman Movie gezeigt. Und aber das war dann war schon cool. Also Maserati ist schon sensationell, aber auch mal an diesem Superman Universum kratzen zu dürfen, ist natürlich auch cool. [00:44:49] Speaker C: Deutet sich da vielleicht schon so eine Zweitkarriere an? Also das ist jetzt auch, wie würde man das beschreiben? Das ist ja kein Production Designer in dem Sinne, kein Prop Designer, aber ist ja noch mal was ganz Eigenes und noch mal eine ganz eigene Welt, in diesen verschiedenen Universes zu arbeiten. [00:45:09] Speaker A: Ja, aber es zeigt letztendlich die kreative Energie, die wir haben. Und auch dort noch mal sagen gut, bei dem Superman Share, da war ich sehr, sehr involviert und bei Joker auch, aber auch dort, wenn wir Flugzeuge designen und so weiter, habe ich einfach ein tolles Team. Es ist nie, wie gesagt, die Leistung eines Einzelnen, aber Zweitkarrieren nicht, aber einfach eine Expansion, weil wir Automobildesigner natürlich Wenn du eine, vielleicht einfach noch mal auf Maserati zurückzukommen. Maserati ist ja nicht nur ein Objekt, Maserati ist ein Lifestyle, in den unsere Kunden eintreten. Und da kommen wir wieder auf das Thema zurück, wenn ich nach Italien komme, komme ich nicht um ein Museum zu besuchen, sondern um das italienische Leben zu genießen. Und wir repräsentieren dieses durch unsere Marke. Und wenn unsere Klienten einen Maserati kaufen, dann kaufen sie ein Stück Italien. Und das ist ganz besonders stark, wenn ich mit unseren Klienten in den USA außerhalb Italiens spreche natürlich. Und das ist etwas, was wir mit unseren Produkten vertreten. Und dieses Universum, wir haben über die letzten Jahre es geschafft, auch so eine kleine Welt, eine Maserati Welt um uns herum aufzubauen, wo wir zum Beispiel mit der italienischen Luxusmöbelmarke Giorgetti aus Mailand haben wir eine Maserati Möbelkollektion Design, wo ich mit dem Giancarlo Bozio von Giorgetti direkt zusammengearbeitet habe, weil es mir einfach wichtig war, wenn wir, wenn du unser Kundin so ein Showroom reinkommt, wenn wir Events haben, dass es dann nicht einfach irgendwelche x beliebige Furniture ist, die wir von so einer Agentur dann halt mieten lassen, sondern dass es dort Maserati Furniture gibt. Aber anstatt dass wir das alles selber entwickeln, machen wir es mit dem Best in the Business. In dem Fall war es Giorgetti. Und das Gleiche ist Sonos Faber ist eine Top HiFi Firma hier aus Italien. Wir haben das jetzt schon in drei Produkten mit Ihnen zusammengearbeitet. Jedes Mal, wenn das Produkt gelauncht wurde, hat es Best Audio System in der Car gewonnen. Und das ist eine ganz tolle Kollaboration, die im Auto begonnen hat. Aber auch dort haben wir inzwischen für sie ein Speaker System Design, was man auch kaufen kann. Das heißt, du kommst jetzt zu einem Maserati Event, wo ein Maserati ist, wo Maserati Furniture ist und wo ein Maserati Sonos Faber Speaker System ist. Und das für mich ist einfach ein Beispiel, wie Maserati mehr als einfach nur als ein Fahrzeug mit vier Rädern, sondern einfach ein Lifestyle, ein Universum ist. [00:47:34] Speaker C: Und ich bedanke mich sehr für diesen Einblick in dieses Universum heute. Vielen Dank, Klaus. Das war ein ganz toller Einblick und wir sind ganz gespannt, was wir in Zukunft von Maserati sehen und erleben können. [00:47:48] Speaker A: Danke, Timo. Hat sehr viel Spaß gemacht, vor allen Dingen, weil du tatsächlich Fragen gefunden hast, die mir vorher noch nie einer gefragt hat. Das finde ich immer das Tolle bei diesen Interviews, deshalb mache ich das überhaupt Mir geht es weniger jetzt um eine Message zu senden, sondern ich lerne auch gerne aus diesen Gesprächen, weil sie mich stimulieren. Und das ist dir sehr gelungen heute, Timo. Danke dafür. [00:48:08] Speaker C: Schön, das freut mich sehr. Und auch an der Stelle steht natürlich hinter mir auch ein tolles Redaktionsteam, das mir auch für diese Folge wahnsinnig gut zugearbeitet hat und das Gespräch so möglich gemacht hat. Also auch bei uns nicht viel anders wie bei dir Auch an der Stelle dann ganze Transparenz und vielen Dank an [00:48:27] Speaker A: das Team Grazie Air Price Store. [00:48:33] Speaker B: Das war die heutige Episode des Chapter Talks Podcast. Mein Name ist Timo Schmid und ich bedanke mich im Namen des gesamten Chapter Teams fürs Zuhören. Wir würden uns freuen, wenn Sie unseren Podcast Kanal abonnieren, teilen und kommentieren. Regelmäßige Updates und multimediale Features rund um die Themen Design, Innovation und Mobilität finden Sie auf Chapter Digital und auf Instagram. Dort finden Sie uns unter Chapter Magazine.

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